Das Märchen wird wahr: Der effzeh spielt nächste Saison in Europa. Ein 2:0-Sieg im Finale gegen Mainz bringt den größten Erfolg der letzten 25 Jahre.

Peter Stöger nahm für das letzte Spiel der Saison zwei Veränderungen im Vergleich zum Spiel in Leverkusen vor. Neven Subotic war nicht im Kader, für ihn übernahm Konstantin Rausch. Heintz rückte damit auf die Position des linken Innenverteidigers. In der Offensive kam für Simon Zoller der Japaner Yuya Osako zum Einsatz.

Der effzeh startete gut in das Finale vor eigenem Publikum, obwohl die Bedeutung des Spiels den Akteuren schon anzumerken war. Ein Spiel gewinnen zu müssen ist eben doch eine andere Situation. Ab und an fehlte vielleicht nicht nur deswegen die notwendige Präzision im letzten Pass – mit Yuya Osako allerdings wusste der effzeh einen Akteur in seinen Reihen, der immer wieder mit intelligenten Aktionen Räume und Chancen schaffte. Sein Abschluss (37.) und der von Jojic (13.) waren die größten Torannäherungen. Für die Mainzer wurde zuerst Cordoba gefährlich, der nach fünf Minuten von Bojan geschickt wurde und danach knapp über das Tor schoss.

Hectors Tor zum richtigen Zeitpunkt

Zwei Minuten vor der Pause ging der effzeh dann in Führung: Einen Einwurf von Rausch verlängerte Osako clever in den Lauf von Hector, der anschließend von den Mainzern nicht bedrängt wurde und aus halblinker Position zum Führungstor abschloss. Der Mainzer Keeper Huth sah beim Flachschuss zwar nicht sonderlich gut aus, der effzeh hatte aber seine ganz wichtige Führung und ging als Tabellenfünfter in die Halbzeit.

Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images)

Der effzeh zeigte zu Beginn der zweiten Halbzeit eine konzentrierte Leistung und hatte in Milos Jojic auch wieder die erste Gelegenheit: Der Schuss des Serben aus knapp 40 Metern ging knapp vorbei, nachdem Huth für eine Klärungsaktion sein Tor verlassen musste. Im Anschluss daran wechselten die Mainzer offensiv. Für Quaison kam Stürmer Muto und mit ihm schöpften die Gäste neuen Mut (wow!).

Eine nervenaufreibende Schlussphase

Nach 70 Minuten brach Klünter auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe fand allerdings keinen Abnehmer – Jojic hatte unter anderem bereit gestanden. Zwischenzeitlich versuchte es der effzeh immer wieder mit Kontern, die die Mainzer allerdings allesamt verteidigen konnten. Mit Öztunali brachte Martin Schmidt dann noch einen Offensiven und stellte auf Dreierkette um. Unter stehenden Ovationen wurde in der 79. Minute Leonardo Bittencourt ausgewechselt – für ihn kam Simon Zoller.

Osako schießt den effzeh nach Europa!

Und dann kam der Moment, der sich in die effzeh-Historie einbrennen wird: Milos Jojic schickte Yuya Osako auf die Reise und der Japaner blieb vor Huth eiskalt – 2:0, der effzeh auf dem Weg nach Europa!

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