Köln gegen Hoffenheim: Erneut Banner und Schmähgesänge gegen Hopp

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Bei der Niederlage des 1. FC Köln gegen Hoffenheim haben Kölner Fans erneut mit Schmähgesängen und Bannern gegen die TSG und Mäzen Dietmar Hopp protestiert.

Sportlich mussten sich die Kölner am Sonntag den Gästen aus Hoffenheim deutlich geschlagen geben, die Kölner Anhänger hinderte das allerdings nicht daran, erneut lautstark mit Schmähgesängen und Bannern gegen Dietmar Hopp von sich Reden zu machen. Bereits in den Vorjahren hatte es bei Duellen mit der von Hopp groß gemachten TSG ähnliche Vorfälle gegeben.

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„Dietmar Hopp, Sohn einer Hure“, schallte es also auch am Sonntag wieder durch das Müngersdorfer Stadion. Die Fans zeigten außerdem ein Banner, das den Milliardär in einer wenig geschmackvollen Szene zeigt. Auch das Motiv, das im Vorjahr für eine harte DFB-Strafe und heftige Diskussionen gesorgte, wurde in diesem Jahr provokativ noch einmal gezeigt.

Das Motiv aus dem Vorjahr | Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images

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Ebenfalls kritisiert wurde der 1. FC Köln beziehungsweise die Stadionpläne des Vereins. Während zu Spielbeginn zunächst wie üblich in den letzten Wochen ein „Standort Müngersdorf unverhandelbar“-Banner gezeigt wurde, stimmten die Fans in der Schlussphase, als die drohende Heimpleite sportlich besiegelt schien, einen hämischen „Und ihr wollt raus aus Müngersdorf?“-Gesang an. Eine deutliche Kritik an den von einigen Anhängern als größenwahnsinnig empfunden Plänen, eventuell sogar ein neues Stadion an einem anderen Standort zu bauen. Während sich die Haupttribünen nach dem dritten Tor der Gäste merklich leerten, blieb die Südkurve bis Spielende und stimmte schlussendlich noch „En unsrem Veedel“ an.

„9.11. Zeit für Veränderungen“-Banner

Außerdem präsentierten die Ultras im Laufe der Partie ein weiteres Spruchband: „9.11. Zeit für Veränderungen“ war darauf zu lesen. Beim Spitzenspiel der Bundesliga am Samstagabend zwischen Dortmund und München hingen ähnliche Spruchbänder ebenfalls in beiden Kurve. Unseren Informationen zufolge ist für diesen Termin offenbar ein Treffen zwischen Ultra-Vertretern und DFB-Offiziellen geplant.

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