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Vor dem wichtigen Auswärtsspiel beim Hamburger SV ist rund um den 1. FC Köln die Hoffnung auf den Klassenerhalt neu entflammt. Auch effzeh-Torhüter Timo Horn ist vor dem Sechspunktespiel verhalten optimistisch.

Neun Punkte hat der 1. FC Köln nach 18 Spielen lediglich auf dem Konto und ziert damit abgeschlagen das Tabellenende. Doch nach dem Last-Minute-Triumph im Derby gegen Borussia Mönchengladbach ist bei den „Geißböcken“ die Hoffnung auf den Klassenerhalt zurückgekehrt. „Wir haben nach wie vor einen großen Rückstand, aber wir alle glauben an das Wunder. Damit das klappt, dürfen wir uns in der Rückrunde aber keinen Hänger erlauben. Wir wollen uns am Ende auf keinen Fall vorwerfen, dass wir nicht alles für den Klassenerhalt gegeben haben“, sagt effzeh-Torwart Timo Horn im Interview auf bundesliga.de.

Ein richtiger Stimmungsaufheller im Abstiegskampf war natürlich der Auftaktsieg über den rheinischen Rivalen, der die Fans zumindest ein wenig für die enttäuschende Hinrunde mit lediglich einem Erfolg entschädigte. „Man wird auf der Straße ganz anders angesprochen. Der Derbysieg hat den Fans und dem ganzen Umfeld sehr gut getan und für einiges entschädigt, was in der Hinrunde schief gelaufen ist. Ich hoffe, dass uns diese Aufbruchsstimmung auch in den nächsten Wochen begleiten wird“, wünscht sich der 24-Jährige eine Fortsetzung des vielversprechenden Rückrundenstarts.

Horn: „Das Momentum spricht aktuell für uns“

Einen weiteren Schritt in diese Richtung will das Team um den Silbermedaillengewinner von Rio 2016 beim wichtigen Auswärtsspiel gegen den Hamburger SV am Samstag machen. „Das Momentum spricht aktuell ein wenig für uns. Wir haben das letzte Spiel der Hinrunde und jetzt auch das Derby gegen einen sehr starken Gegner gewonnen. Hamburg hat den Auftakt verloren. Wir haben mit einem Sieg die Chance, auf drei Punkte ranzurücken. Nach sechs Punkten in der Hinrunde ist es eigentlich Wahnsinn, dass wir die überhaupt noch haben“, betont der 24-Jährige die Ausgangslage vor dem Sechs-Punkte-Spiel in der Hansestadt.

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Wie schon im Derby geht es für den effzeh beim HSV um viel, doch ängstlich sollen die „Geißböcke“ die Partie nach Meinung ihres Torwarts nicht bestreiten: „Wir gehen da auch voll drauf. Wir müssen ein gewisses Risiko gehen, wenn wir das Blatt im Abstiegskampf noch einmal wenden wollen. Dass dabei nicht alles klappt, ist natürlich auch logisch. Wir werden auch in Hamburg versuchen, den Gegner gezielt unter Druck zu setzen und konsequent in die Zweikämpfe zu gehen. Wir wollen das Spiel an uns reißen und lange die Null halten“, unterstreicht Horn die Marschroute für den Abstiegskracher.

1. FC Köln um Anschluss an die Nichtabstiegsränge bemüht

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Wichtig sei dabei vor allem, die eigene Fehlerquote gering zu halten und den HSV nicht direkt ins Spiel kommen zu lassen. „Die Hamburger versuchen gerade zu Hause, früh zu pressen. Wir müssen aufpassen, dass wir im Aufbauspiel nicht allzu viele Fehler machen und sie dazu einladen, im eigenen Stadion zu kontern. Darüber hinaus haben sie bei Standards natürlich auch den einen oder anderen guten Kopfballspieler. Da müssen wir sehr aufmerksam sein. Wenn wir das in den Griff bekommen, bin ich ganz guter Dinge, dass wir auch beim HSV was holen können“, sagt der ehemalige U21-Nationaltorhüter in Diensten des 1. FC Köln.

Cologne's goalkeeper Timo Horn reacts during the German First division Bundesliga football match 1 FC Cologne vs TSG Hoffenheim in Cologne, western Germany, on November 5, 2017. / AFP PHOTO / PATRIK STOLLARZ / RESTRICTIONS: DURING MATCH TIME: DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE TO 15 PICTURES PER MATCH AND FORBID IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO. == RESTRICTED TO EDITORIAL USE == FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050 (Photo credit should read PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images

Sollte das gelingen, hätte sich der effzeh zumindest wieder engeren Kontakt zu den Nichtabstiegsrängen erspielt. Dennoch mahnt Horn zur Ruhe: „Wir müssen unsere Lage realistisch einschätzen. Wir haben gerade erst den zweiten Saisonsieg im 18. Spiel gefeiert – aber eben auch den zweiten Sieg in Folge. Wir haben das Zeug dazu, eine Serie zu starten und damit Anschluss in der Tabelle zu finden. Sollten wir das Hamburg-Spiel positiv gestalten, ist wieder alles möglich“, erklärt der effzeh-Keeper und setzt das Motto für die verbleibenden 16 Partien: „Für den Gejagten ist es immer schwieriger als für den Jäger. Wir waren ja praktisch schon abgestiegen und haben jetzt nichts mehr zu verlieren. So können wir in der Rückrunde befreit aufspielen.“

Das komplette Interview mit Timo Horn lest Ihr auf bundesliga.de
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