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Bevor es kommende Woche zum direkten Duell gegen den 1. FSV Mainz 05 kommt, trifft der 1. FC Köln auf die TSG Hoffenheim. Auch wenn die Gedanken bereits beim Abstiegsduell sind, wird auch das Spiel in Hoffenheim wichtig.

Die Hoffnung auf den Klassenerhalt ist doch tatsächlich wieder da nach dem 2:0-Sieg gegen Leverkusen – fünf Punkte Rückstand sind es nur noch auf Mainz und Wolfsburg. Während das Duell gegen die Niedersachsen erst am letzten Spieltag stattfindet und eine Art Endspiel sein könnte, trifft der effzeh bereits kommende Woche auf Mainz. Bevor es dann aber soweit ist, steht noch eine weitere Partie an: Die Kölner müssen zum Übergangsspiel nach Hoffenheim. Natürlich gibt es bereits die Gedanken, was möglich ist, wenn die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck gegen Mainz gewinnt, davor gibt es jedoch noch eine weitere Möglichkeit, Punkte zu holen.

Zwar klingt der Begriff Übergangsspiel so, als wäre die Partie unwichtig, jedoch ist es der 1. FC Köln, der fünf Punkte Rückstand hat und jeden Zähler gebrauchen kann. Zumal man sich nicht darauf verlassen kann, dass Mainz und Wolfsburg (oder der HSV) weiterhin keine Punkte sammeln. Auch Dominique Heintz weiß, dass es falsch wäre, sich bereits jetzt mit Mainz zu beschäftigen: „Es bringt nichts, schon daran zu denken. Wenn wir am Wochenende verlieren und die Mainzer gewinnen, sind es wieder acht Punkte Rückstand.“

Der 1. FC Köln wird im Abstiegskampf wieder wahrgenommen

Natürlich ist ein Auswärtsspiel in Hoffenheim nicht gerade die einfachste Möglichkeit, um den Rückstand zu verkürzen. Zwar hatte die TSG eine Schwächephase mit fünf Spielen ohne Sieg, doch rechtzeitig zum Saisonendspurt ist sie wieder in Form gekommen. Darunter waren aus Kölner Sicht auch wichtige Siege gegen Mainz und Wolfsburg. Für den 1. FC Köln wird es hingegen ein anderes Spiel als zuvor. Erstmals seit dem 3. Spieltag sind die Kölner nicht mehr auf den letzten Tabellenplatz. Die Konkurrenten nehmen sie wieder wahr – und ernst. Auch das Selbstbewusstsein innerhalb der Mannschaft ist gestiegen: „Wir gehen jedes Spiel so an, dass wir es gewinnen wollen. Die Qualität dazu haben wir“, glaubt Timo Horn an einen Erfolg.

COLOGNE, GERMANY - NOVEMBER 05: Mark Uth of Hoffenheim is tackled for a penalty by Pawel Olkowski of Koeln during the Bundesliga match between 1. FC Koeln and TSG 1899 Hoffenheim at RheinEnergieStadion on November 5, 2017 in Cologne, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Hinspiel gegen Hoffenheim war einer der vielen Tiefpunkte

Coach Stefan Ruthenbeck muss der Mannschaft allerdings klarmachen, dass dies nur ein Teilerfolg ist und noch ein weiter Weg vor dem Team liegt. Die Einstellung muss eine ähnliche sein wie gegen Leverkusen. Mit frühem Pressing und vollem Einsatz gewannen die Domstädter völlig verdient gegen den ungeliebten Nachbarn. Im Hinspiel gegen Hoffenheim war das genaue Gegenteil der Fall. Stattdessen war es wohl einer der spielerischen Tiefpunkte der Saison, völlig verdient verlor der effzeh zu Hause mit 0:3. Nun rund ein halbes Jahr später steht ein anderer Trainer an der Seitenlinie und es gibt wieder einen Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt. Allerdings ist der letzte Kölner Sieg in der Bundesliga gegen Hoffenheim knapp drei Jahre her. Es wäre also mal wieder Zeit.

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Dass es ein anderes Spiel wird, als noch zuletzt im Derby gegen Leverkusen, weiß auch Ruthenbeck: „Hoffenheim und Leverkusen sind beide spielerisch stark. Hoffenheim hat aber noch einmal eine andere Art und Weise, den Gegner zu bespielen.“ Dass die Geißböcke in dieser Rückrunde immer mal wieder für eine Überraschung gut sind, haben sie gegen Leipzig und Leverkusen gezeigt. Zwei Spiele, bei denen nur die wenigsten damit gerechnet hätten, dass der effzeh sie gewinnt. Solch eine Überraschung wäre am Samstag im Abstiegskampf erneut wichtig. Damit das Übergangsspiel den nächsten Schritt Richtung Klassenerhalt einleitet.

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