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Ein französischer Sponsor hat vor kurzem effzeh-Stürmer Anthony Modeste interviewt und wir haben die wichtigsten Aussagen zusammengefasst – von denen nicht alle ernst genommen werden sollten.

Der französische Telekommunikationsriese Orange betreibt mit „Le 12ème homme“ seit geraumer Zeit ein Portal, auf dem alle fußballinteressierten Kunden einen Einblick in die Welt des Fußballs erhalten können. Dazu hat Orange Partnerschaften mit Fußballprofis aufgebaut, mit denen im Rahmen von Interviews interagiert werden soll. Zum „Team Orange“ gehört auch effzeh-Stürmer Anthony Modeste, den das Orange-Medienteam am vergangenen Dienstag in Köln besuchte. Dabei machten sich die Medienheinis eine Besonderheit der französischen Sprache zunutze: Modeste bedeutet auf Deutsch „bescheiden“, das umgangssprachliche Gegenteil davon heißt „avoir le melon“.

Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images

Die Bedeutung dieses Ausdrucks liegt irgendwo zwischen „vor Stolz platzen“, „arrogant sein“ und „die Nase hoch tragen“. Der Clou am Interview mit Anthony Modeste war nun, dass dieser für seine Antworten zwischen den Persönlichkeiten „Anthony Modeste“ und „Anthony Melon“ auswählen konnte. Während Modeste meist bescheiden antwortete, ließ sich Melon dann doch zu einigen steilen Thesen herleiten. Unterhaltsam war diese Form von „Schizophrenie“ allemal. Die Fragen wurden von Mitgliedern der Orange-Community gestellt. Auf dieser Seite findet ihr die Antworten von Modeste, die von Melon gibt es auf der nächsten.

Modeste: „Ich habe weniger Urlaub gemacht, um mehr zu arbeiten“

Anthony Modeste fühlt sich in Köln wohl, das ist nicht erst seit gestern bekannt. Im Sommer verlängerte er seinen Vertrag bis 2021 – im mittlerweile vierten Jahr in der Bundesliga ist er angekommen. Die Sprache fällt ihm leicht, die Familie fühlt sich wohl: Damit sind schon zwei grundlegende Bedingungen erfüllt, damit ein Sportler seine Topform erreichen kann. Dass Modeste allerdings so gut in die Saison starten konnte, war seiner Vorbereitung geschuldet: „Ich habe bewusst weniger Urlaub gemacht und die Zeit genutzt, um zu arbeiten. Ich profitieren davon immer noch und ich hoffe, dass es so weitergeht“. Mit 13 Toren ist Modeste auf dem besten Weg, seine Marke aus dem Vorjahr zu knacken – 16 Tore sollten machbar sein, das persönliche Ziel jedoch sind 20.

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Der beste Angreifer des effzeh vergleicht sein eigenes Profil dabei mit einer Chelsea-Legende: Niemand Geringeres als Didier Drogba ist das größte sportliche Vorbild des Franzosen, der am Anfang seiner Karriere wie sein Vater als Innenverteidiger spielte. „Drogba und ich ähneln uns vom Spielertyp her ein bisschen. Ich versuche, ein paar Sachen von ihm zu kopieren“, befindet Modeste. Der schwierigste Gegenspieler in der Bundesliga sei bis dato Jérôme Boateng gewesen, ein „kompletter Innenverteidiger, der dich das gesamte Spiel über fordert“.

Modeste hofft auf die Europa League

Auf die Frage, ob er denn mittlerweile unverzichtbar in Köln geworden sei, antwortete er: „Ich denke schon. Ich versuche meinen Job bestmöglich zu machen und meine Tore zu schießen“. Kommen noch ein paar weitere Tore dazu, sollte das ursprüngliche Saisonziel (Platz neun) locker erreicht werden. „Wir wollen mittlerweile mehr und hoffen auf die Europa League in der nächsten Saison, also Platz sechs“, so der Franzose. Die Bundesliga empfindet er als sehr attraktiv: „Für Stürmer ist es ein wahres Glück, hier in Deutschland zu spielen. Man hat pro Spiel fünf bis sechs Torchancen, die Liga ist offen. Auswärts werden wir regelmäßig von fünf- bis sechstausend Fans begleitet, zuhause spielen wir alle zwei Wochen vor 50.000 Zuschauern. Fußball ist hier die große Leidenschaft. Bei unseren Spielen um 15:30 Uhr kommen viele Familien ins Stadion“.

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Die großartige Unterstützung der effzeh-Fans dürfte auch am Samstag vorhanden sein, wenn der effzeh beim Auswärtsspiel in Darmstadt antritt. Für Modeste ein ganz schwieriges Spiel: „Wir haben zuletzt nicht so oft gewonnen und beim Tabellenletzten ist es nie einfach. Wenn wir in die Europa League kommen wollen, müssen wir gewinnen“.

Auf der nächsten Seite: Die nicht ganz ernst gemeinten Antworten von Anthony Melon…

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